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Was lehren die Pfingstler?

Was lehren wir als Ortsgemeinde des BFP, der größten pfingstlichen Freikirche in Deutschland?
Als Mitglied der "Vereinigung evangelischer Freikirchen" (VEF) stehen wir gemeinsam mit den
anderen Freikirchen der VEF auf dem Boden der folgenden sechs Aussagen:
Was uns verbindet...

1. Der eine Herr
Das Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Herrn und Erlöser, als dem lebendigen Sohn Gottes und
als dem Haupt seiner Gemeinde haben wir gemeinsam mit allen Christen, die mit uns das
Apostolische Glaubensbekenntnis bejahen. Mit den Kirchen der Reformation verbindet uns die
Gewissheit, dass der Mensch allein durch den Glauben Rettung erfährt. Dieses Heil ist unlösbar mit
der Person Jesus Christus verbunden.

2. Das eine Wort
Die Bibel ist für uns alleinige Autorität und Richtschnur in allen Fragen des Glaubens und der Lehre,
aber auch des Dienstes und des persönlichen Handelns. Sie ist für uns Offenbarung des Willens
Gottes.

3. Der persönliche Glaube
Gottes Heilsangebot, nämlich Vergebung und Erlösung durch Christus, fordert die Antwort des
Menschen heraus. Diese Antwort muss jeder für sich selbst geben. Glaube ist ein Geschenk Gottes,
das persönlich angenommen werden muss. Das schließt den aufrichtigen Willen ein, Jesus Christus
den anderen gegenüber zu bekennen und den Mitmenschen zu dienen.

4. Die Gemeinde der Glaubenden
Der Aufnahme in eine Freikirche geht das persönliche Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus
und die bewusste Entscheidung zur Gliedschaft in einer Gemeinde voraus. Sie erfolgt freiwillig und ist
unabhängig von einem bestimmten Alter. Mit der Mitgliedschaft verbindet sich in der Regel eine aktive
Beteiligung am Leben der Gemeinde, verantwortliche Mitarbeit und Förderung durch finanzielle
Beiträge. Die freikirchlichen Gemeinden werden allein durch die freiwilligen Gaben und Beiträge ihrer
Mitglieder getragen. Es sind in der Regel überschaubare Gemeinden, in denen der einzelne in eine
echte Lebens- und Dienstgemeinschaft hinein genommen wird.

5. Der Auftrag zur Mission
Gemeinde ist nicht Selbstzweck, und Kirche besteht nicht um ihrer selbst willen. Gottes Liebe in Jesus
Christus gilt allen Menschen. Darum verstehen die Freikirchen den Ruf zum Glauben als ihre
vordringliche Aufgabe in der Gesellschaft. Gemeindemitglieder, Ortsgemeinden und die Freikirchen
als solche bemühen sich um die Verkündigung des Evangeliums im In- und Ausland durch
Evangelisation, Diakonie und Seelsorge.

6. Die Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn
Sie gibt uns Grund, an der Verbesserung dieser Welt mitzuarbeiten, "die Gott so sehr geliebt hat" (Joh
3,16). Sie vermittelt uns Freude auf die neue Welt Gottes, die er schaffen wird.

Quelle: www.vef.info